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Wintertestevent in Laboe 17.12.11

Zum letzten Event diese Jahr gabs es schönes Wetter mit Sonne, moderaten Wind mit 14-18kn aus NW und jedes Modell von Ozone in verschiedenen Größen zum testen. Wir sagen Danke für diesen tollen Samstag und wünschen euch einen guten Rutsch in neue Jahr.
Vielen Dank für die Fotos an Christian!

Testevent in Laboe am 6./7.8.11

Ein paar Bilder vom Samstag, dem ersten Tag des Testevents am vergangenem Wochenende. die Bedingunge waren durchwachsen, von 4 bis 19 Knoten Windgeschwindigkeiten, Regen und Sonne war alles dabei.

Frostige Session mit Eis, Schnee und Carbon

-2 C°, Schnee und 25 Knoten Nordost – perfekte Bedingungen um mit dem 2011er Material von Ozone und Underground an den Start zu gehen. Im Gepäck hatten wir das Crypt in beiden Größen, 132×40, 135×42 und den neuen C4 in 12m².

Das Crypt überzeugte auf den ersten Eindruck sofort durch ein federleichtes Fahrgefühl, einen extremen Kantengriff im Wasser und massig Pop bei loaded Manövern. Auch der neue C4 machte eine sehr ausgewogene und harmonischen Eindruck, sehr positiv fiel schon beim aufbauen das neue “Boston-Valve” auf welches ein kinderleichtes aufpusten des Kites ermöglicht. Die neue verstellbare Bridle gibt dem Schirm nochmals weitere positive Trimmmöglichkeiten.

Mehr dazu nach weiteren Eindrücken in Kürze. Hier noch ein paar Bilder der ersten (und bestimmt nicht der letzten) frostigen Kitesession in diesem Jahr. Auf dem vierten Foto ist sehr schön die asymetrische und auf kompletter Länge auslaufende Konkave des Crypt zu erkennen.


Eine Woche kiten mit dem Ozone Zephyr – Ein Testbericht

Der 17m² Leichtwindkite von Ozone ist am Montag eingetroffen, dank ihm konnte jeden Tag gekitet werden. Als allererstes ist mir aufgefallen, wie direkt der Schirm trotz seiner beachtlichen Größe von 17m² doch ist. Schon als ich den Schirm gerade gestartet in den Zenit gezogen hatte, merkte ich sofort jedes leichte “Einfallen” des Tuches in depowertem Zustand, beim Ranziehen der Bar spürte ich dann eine sehr lineare Druckentfaltung, welche beim Loslassen der Bar sofort wieder abnahm. Interessant war auch, dass der Zephyr trotz leichten Windes von 8-10 kn nach sofortigem Bar Loslassen keinerlei Hang zum Frontstall zeigte. Danach ging es aufs Wasser. Da ich noch dabei bin, meinen Fussbruch auszukurieren, ist es mir leider noch untersagt worden mit Schlaufen zu kiten. Also wurde das 5`8″ Kipuna von Underground ausgepackt und die strapless skillz trainiert. Die nächste positive Überraschung ließ nicht lange auf sich warten. Ich wählte im Wasser liegend die Fussposition auf dem Kipuna, während ich noch dabei war auf meine Füsse zu achten lenkte ich den Schirm zum losfahren gen Wasseroberfläche der Zug kam gleichmäßig und kontrolliert – ich fuhr. Dafür, dass ich noch nie auf so einem kleinen Board ohne Schlaufen gestanden habe ging das alles erstaunlich schnell und einfach. Als ich wieder zum Kite blickte stand er genau da, wo ich ihn erwartet hatte.

Barfeeling/Bardruck: Sehr präzise und konstant, man merkt sofort, wann der Zephyr Power entwickelt und wo er sich befindet. Der Druck an der Bar ist dabei gleichmäßig ansteigend. Die Haltekräfte sind sehr moderat. Allerdings gibt es keine Verstelloptionen, was aber auch den Vorteil hat, dass man hier auch nichts falsch machen kann.

Lowend: Der Zephyr geht für einen Tubekite sehr früh los, ist aber aufgrund seines Gewichts auf eine Mindestwindgeschwindigkeit von ca. 6-8 Knoten angewiesen. Wer sich ein bisschen mit dem Schirm eingefahren hat und ein gutes Leichtwindbrett besitzt kann fahren, sobald der Zephyr von alleine am Himmel stehen bleibt (für das absolute Lowend sind einige Faktoren wie Wasseroberfläche glatt oder Kabbel, Gewicht des Fahrers, ich wiege 78kg, Boardgröße und Shape, Fahrkönnen etc. ausschlaggebend).

Depower: Zum absoluten Highend kann ich nicht viel sagen, da ich ihn bis maximal 17 Knoten gefahren bin, bis dahin allerdings war die Depower erstaunlich. Erst einmal durch ganz normales Bar wegschieben konnte man enorm viel Druck aus dem Kite nehmen. Den Adjuster hatte ich während des Fahrens maximal zur Hälfte gezogen. Wem das immer noch zu wenig Depower ist, der kann die Steuerleinen an der Bar noch stufenlos verlängern, wodurch sich der Zephyr noch einmal weiter nach oben fahren lässt. Meine Prognose unter Vorbehalt: mit einem Board normaler Größe, passend zum Gewicht, sind 20 Knoten kein Problem.

Safety: Ausgestattet ist der Zephyr wie alle Ozone Kites mit einer 4-leiner Bar und einer simplen 1 Frontleinen Safety, welche auch ganz hervorragend funktioniert. Bei voller Fahrt und mittlerem Druck (ca. 13kn) betätigte ich das Quickrelease, der Schirm wehte sofort aus und legte sich mit den Tips nach oben aufs Wasser. Die Kugel an der Frontleine verhindert, dass die Bar ganz bis zum Kite hoch rutscht und ist so positioniert, dass man durch Ranholen der Bar sofort wieder neu starten kann.

Handling: Der Zephyr ist trotz seiner Größe ein verhältnismäßig schneller Kite (am Sonntag beim Testevent in Laboe hat ein Tester damit sogar Kiteloop -Backrolls gestanden). Der Schirm wird standardmäßig mit 58cm langer Bar und 27m Leinen ausgeliefert. Diese ist wichtig, damit der Schirm sein Lowend und seine Drehgeschwindigkeit voll entfalten kann. Unhooked entwickelt der Schirm ein wenig mehr Power als er, noch eingehakt, vermuten lässt. Wer Probleme hat, sich wieder einzuhaken, lässt einfach kurz die Bar los und greift zum Chickenloop.

Verarbeitung/Konstruktion: Der Zephyr ist wie alle Kites von Ozone mit einer Briddle ohne Rollen ausgestattet. Diese Konstruktion macht den Schirm direkter, da sich bei Lenkbefehlen nicht erst eine Rolle bewegt, sondern der Impuls sofort an den Schirm gegeben wird. Ein weiterer Vorteil der rollenlosen Briddle ist, dass dort kein Verschleiß stattfinden kann (z.B. von Rollen, welche sich mit Sand und/oder Salz festgesetzt haben). Der Gesamteindruck der Verarbeitung ist Ozone typisch gut, alle Verstärkungen sind gut dimensioniert und funktionell angebracht. Das verwendete Tuch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und scheint mit Silikon oder Teflon beschichtet zu sein (es nimmt kein Wasser auf).

Fazit: Man merkt das Ozone Designer Rob Whittall den Zephyr ordentlich zu Ende designed hat. Die einzige Schwäche, welche ich beim Zephyr feststellen konnte: er neigt hin und wieder zum Backstall, das mag zum einen daran liegen, dass in den Windlöchern einfach nicht mehr genügend Wind war und der Schirm aufgrund seine Größe natürlich ein gewisses Gewicht hat. Zum anderen, dass ich die Kites generell gerne mit kurzen Steuerleinen fliege, um maximale Power herauszuholen. Umgehen kann man dieses Problem durch Wegschieben der Bar und kurzes Ziehen des Adjusters.

Der Gesamteindruck dennoch durchweg positiv – für einen Schirm dieser Größe ist der Zephyr handlich und gutmütig.